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Hey, ich grüße Dich!


Sag - kenne ich Dich nicht schon? Oder besuchst Du meine
Insel zum ersten Mal?

Wenn Du zum ersten Mal hierher gefunden hast,
heiße ich dich ganz herzlich willkommen!

Ich heiße Kiko und bewache den Wunschbrunnen!
Falls Du meine Insel zum ersten Mal besuchst,

möchte ich dir gerne eine kleine Geschichte erzählen.

 

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Es war einmal ein kleines Kind. Das saß den ganzen Tag in einer Ecke und maulte. Die Eltern waren ratlos. Was sie ihm auch vorschlugen, es war mit nichts zufrieden. Auch essen mochte es nicht mehr, weil ihm alles nicht schmeckte.

Eines Abends setzten sich die Eltern zusammen. „Das geht so nicht mehr weiter!“ sprach der Vater ärgerlich. „Wenn unser Kind so weitermacht, wird nichts aus ihm.“ – „Du hast ja recht,“ meinte die Mutter traurig. „Aber was sollen wir denn tun? Vielleicht sollten wir ihm einmal etwas ganz Schönes schenken.“
Am nächsten Tag ging die Mutter einkaufen. Sie suchte ein paar schöne Spielsachen aus und ließ sie in schönes buntes Geschenkpapier einwickeln. Das wird unserem Kind gewiss Freude machen, dachte sie und ging frohgelaunt nach Hause. Als sie zu Hause ankam, saß das Kind wieder einmal in der Ecke und schaute missmutig vor sich hin. „Schau einmal, was ich dir hier mitgebracht habe“, sagte die Mutter und legte die bunten Päckchen vor ihm nieder. Das Kind schaute noch nicht einmal richtig hin, sondern sagte nur mürrisch: „Ich will aber keine bunten Päckchen. Gib mir etwas anderes!“ Die Mutter war traurig und seufzte. „Kind, warum bist du nie mit dem zufrieden, was du bekommst?" - "Ich will etwas Schöneres und Besseres!" Blieb das Kind störrisch.
Als der Vater abends von seiner Arbeit nach Hause kam, fragte er die Mutter, wie es denn mit den Geschenken gewesen sei. Die Mutter erzählte es ihm und auch er schüttelte traurig den Kopf. „So kann das nicht weitergehen. Andere Kinder sind doch auch nicht so unzufrieden.“ Dann gingen sie schlafen. Auch das Kind schlief bald ein. 
Mitten in der Nacht war es ihm, als höre es eine leise Stimme: „Hallo, Du! Wach auf und komme mit mir!“ – „Lass mich doch in Ruhe, ich will schlafen!“ Murmelte das Kind. „Wach auf und komme mit mir!“ Sagte die leise Stimme wieder. „Geh doch endlich weg und lass mich schlafen!“ Murmelte das Kind ärgerlich. „Wenn du nicht mit mir kommst, wirst du auch nie erfahren, was ich für dich habe.“ Jetzt wurde das Kind doch neugierig. „Hast du auch etwas, was mir gefällt?“ fragte es. „Komm mit, dann wirst du es schon sehen“, flüsterte die Stimme. 
„Na gut“, gab das Kind endlich nach, „ich komme mit dir.“ Es stand auf, zog sich an und folgte der Stimme, denn sehen konnte es im Dunkeln Niemanden. „Wer bist du eigentlich?“ Fragte es. „Komm mit und warte ab“, bekam es  zur Antwort. 
Das Kind verließ das Haus und folgte der Stimme. „Setzt dich her zu mir und schau, was ich dir mitgebracht habe“, forderte die Stimme das Kind auf. Es setzte sich und wartete. Ein kleines Licht wurde angezündet und nun sah das Kind erstaunt einen kleinen Wichtel vor sich stehen. „Wer bist du?“ fragte es mit erstaunt aufgerissenen Augen.  „Ich bin der Traum-Wichtel "SEI-ZUFRIEDEN", kicherte der Wichtel. „Ich besuche Kinder, die immer unzufrieden sind. Genauso wie du.“
Der Wichtel hatte ein kleines grünes Säckchen mitgebracht. Er öffnete es und holte eine Hand voll kleiner Kieselsteine heraus und legte sie vor das Kind. „Schau genau hin“, munterte er es auf.
Das Kind schaute auf die Kieselsteine, und je länger es schaute, desto erstaunter wurde es. Es schien ihm, als sehe es plötzlich lebendige Bilder in den Kieselsteinen. Es sah Kinder, die arm waren, die nichts anzuziehen und nichts zu essen hatten und trotzdem zufrieden mit dem waren, was ihnen ab und zu geschenkt wurde. Hier ein Stückchen Brot, dort eine warme Decke. Dem Kind wurde ganz seltsam zumute und es dachte zum ersten Mal darüber nach, wie gut es selbst es doch hatte. Die Eltern taten alles für es, doch es hatte es bisher nie so gesehen. Es wurde plötzlich ganz traurig und dachte, ich will nie mehr unzufrieden sein.
„Danke Wichtel, du hast mir gezeigt, dass es Kinder auf der Welt gibt, die wirklich Grund hätten, unzufrieden zu sein aber sie sind zufriedener als ich!“  Der Elf nickte ernst. "Ja." sagte er „Das hast du gut erkannt. Geh jetzt wieder nach Hause und schlafe noch ein bisschen.“ Das Kind lief schnell ins Haus und legte sich ins Bett.
© B.S.

 

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Du kannst dir sicher vorstellen, wie erstaunt seine Eltern
am nächsten Morgen waren als sie sahen, wie sich ihr
Kind gewandelt hatte!

Denken auch wir ab und zu einmal an den
Traum-Wichtel *SEI-ZUFRIEDEN*.

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Glücklich und zufrieden 

bleibt nur der
der das schätzt und achtet
was er h a t!

© B.S.

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Lieber Wanderer 

hab Dank für deinen Besuch und sei gespannt
welche Insel du als nächstes findest!

 



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